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ImmoCompact - Das Fachmagazin für die Immobilienwirtschaft
„Ein guter Immobilienmakler ist immer sein Geld wert“
Bestellerprinzip, miserables Image, Regulierungswahn und vieles mehr stellen die Immobilien-Mittelständler vor immense Herausforderungen. Was hat das für Folgen und wie findet man sich in diesem Umfeld zurecht? ImmoCompact fragt wieder nach bei deutschen Immobilienmaklern. Diesmal bei Daniela Klein von Immobilien Fair & Freundlich ®.
Frau Klein, was zeichnet einen starken und zukunftsfähigen Immobilienmakler aus?
Ein guter Makler hat schon immer kundenorientiert gearbeitet und wird das auch weiterhin tun. Die Kunden erwarten Flexibilität, kundenorientiertes Arbeiten und bestmögliche Betreuung bis zum Vertragsabschluss. Der Kunde war immer König, ist König und muss König bleiben.
Frau Klein, was zeichnet einen starken und zukunftsfähigen Immobilienmakler aus?
Ein guter Makler hat schon immer kundenorientiert gearbeitet und wird das auch weiterhin tun. Die Kunden erwarten Flexibilität, kundenorientiertes Arbeiten und bestmögliche Betreuung bis zum Vertragsabschluss. Der Kunde war immer König, ist König und muss König bleiben.

Wie stark hat das Bestellerprinzip die deutsche Immobilienwirtschaft verändert?
Hatten wir früher die Möglichkeit, auch dem ein oder anderen Mietinteressenten eine Wohnung anzubieten, der auf den ersten Blick nicht dem gängigen Wunschmieter entsprach, so ist das nun nahezu unmöglich. Gerade die sozial Schwachen, für die das Bestellerprinzip ja (angeblich) gedacht ist, haben jetzt noch schlechtere Karten. Die klassischen Wunschmieter sind die Doppelverdiener mittleren Alters ohne Kinder und ohne Tiere. Sehr schwer ist es auch für diejenigen geworden, die berufsbedingt in eine andere Stadt ziehen müssen. Viele würden gerne nach wie vor Provision bezahlen, um sich Zeit und Kosten für unzählige Besichtigungen zu sparen. Ich mache Vermietungen nur noch im Ausnahmefall, Suchaufträge kann ich aus wirtschaftlichen Gründen nicht annehmen – zu groß ist hier die Gefahr, dass man auf einem Objekt „sitzenbleibt“. Auch sind die Vermieter nicht bereit, zusätzlich zur Provision auch noch Renovierungsarbeiten wie einen neuen Anstrich oder neue Bodenbeläge zu übernehmen. Vor der Einführung des Bestellerprinzips konnten wir solche Dinge oft für den Mieter „raushandeln“. Diese Zusatzkosten belasten den Mieter zum Teil mehr, als die Courtage es getan hätte.
Hatten wir früher die Möglichkeit, auch dem ein oder anderen Mietinteressenten eine Wohnung anzubieten, der auf den ersten Blick nicht dem gängigen Wunschmieter entsprach, so ist das nun nahezu unmöglich. Gerade die sozial Schwachen, für die das Bestellerprinzip ja (angeblich) gedacht ist, haben jetzt noch schlechtere Karten. Die klassischen Wunschmieter sind die Doppelverdiener mittleren Alters ohne Kinder und ohne Tiere. Sehr schwer ist es auch für diejenigen geworden, die berufsbedingt in eine andere Stadt ziehen müssen. Viele würden gerne nach wie vor Provision bezahlen, um sich Zeit und Kosten für unzählige Besichtigungen zu sparen. Ich mache Vermietungen nur noch im Ausnahmefall, Suchaufträge kann ich aus wirtschaftlichen Gründen nicht annehmen – zu groß ist hier die Gefahr, dass man auf einem Objekt „sitzenbleibt“. Auch sind die Vermieter nicht bereit, zusätzlich zur Provision auch noch Renovierungsarbeiten wie einen neuen Anstrich oder neue Bodenbeläge zu übernehmen. Vor der Einführung des Bestellerprinzips konnten wir solche Dinge oft für den Mieter „raushandeln“. Diese Zusatzkosten belasten den Mieter zum Teil mehr, als die Courtage es getan hätte.
Unser lokales Know-how wird auch Ihnen weiterhelfen. Kontaktieren Sie uns unverbindlich.

Wie lässt sich das Image der Immobilienmakler verbessern?
Für das schlechte Image der Makler sind weniger die Makler selbst, als vielmehr Politik und Presse verantwortlich. Schwarze Schafe, die es in jeder Branche gibt, finden über Printmedien und TV fast täglich den Weg in die deutschen Wohnzimmer, entsprechende TV-Formate tun ihr übriges. Man hört und liest nie etwas über den Mehrwert eines Maklers – in den Augen der Bevölkerung sperrt ein Makler nur die Tür auf und kassiert dafür viel Geld. Hier würde ich mir mehr Aufklärung wünschen.
Wie stark belasten Sie die insgesamt ständig neuen Gesetze und Regulierungen?
EnEV, Widerruf, Bestellerprinzip, Mietpreisbremse und Co. verunsichern nicht nur die Makler, sondern ganz besonders auch Mieter und Käufer. Die meisten haben davon noch nie etwas gehört, bis sie auf Wohnungssuche gehen und sind – verständlicherweise – total überfordert. Selbst von Fachanwälten bekommt man zum Teil gegensätzliche Aussagen zu dem ein oder anderen Thema. Die Politiker wären gut beraten, sich bei einer so massiven Einmischung in den Immobilienmarkt von den entsprechenden Stellen „bürgernah“ begleiten zu lassen und nicht mit irrwitzigen Gesetzen und Regulierungen auf „Stimmenfang“ zu gehen. Den Mietern tun sie damit nämlich überhaupt keinen Gefallen – auch wenn es erstmal so aussieht.
Für das schlechte Image der Makler sind weniger die Makler selbst, als vielmehr Politik und Presse verantwortlich. Schwarze Schafe, die es in jeder Branche gibt, finden über Printmedien und TV fast täglich den Weg in die deutschen Wohnzimmer, entsprechende TV-Formate tun ihr übriges. Man hört und liest nie etwas über den Mehrwert eines Maklers – in den Augen der Bevölkerung sperrt ein Makler nur die Tür auf und kassiert dafür viel Geld. Hier würde ich mir mehr Aufklärung wünschen.
Wie stark belasten Sie die insgesamt ständig neuen Gesetze und Regulierungen?
EnEV, Widerruf, Bestellerprinzip, Mietpreisbremse und Co. verunsichern nicht nur die Makler, sondern ganz besonders auch Mieter und Käufer. Die meisten haben davon noch nie etwas gehört, bis sie auf Wohnungssuche gehen und sind – verständlicherweise – total überfordert. Selbst von Fachanwälten bekommt man zum Teil gegensätzliche Aussagen zu dem ein oder anderen Thema. Die Politiker wären gut beraten, sich bei einer so massiven Einmischung in den Immobilienmarkt von den entsprechenden Stellen „bürgernah“ begleiten zu lassen und nicht mit irrwitzigen Gesetzen und Regulierungen auf „Stimmenfang“ zu gehen. Den Mietern tun sie damit nämlich überhaupt keinen Gefallen – auch wenn es erstmal so aussieht.
(Quelle http://www.immocompact.de/nachrichten/„ein-guter-immobilienmakler-ist-immer-sein-geld-wert“ vom 06. März 2017)
